Schöne Umstände? Frusterlebnisse beim Umstandsmode-Kauf
Den Frust von Frollein, äh, Frau Zimmermann beim Umstandsmodekauf können sicherlich viele Schwangere nachvollziehen:
Schönheit unter allen Umständen.
Allerdings will ich da als Umstandsmode-Fachhändlerin auch gerne noch was dazu sagen:
1. Ist es leider nicht so, dass sich Hersteller und Händler nur wegen eines Gummizugs sinnlos bereichern. Die Menge machts.
Wer wie Loriot in “Pappa ante Portas” gleich eine Palette Senf nimmt, kommt nun mal günstiger weg.
Wie hoch ist wohl der Anteil an Schwangeren (und entsprechend der Schwangerenmode) im Verhältnis zur sonstigen Konfektion ??? EBEN!
Es macht halt leider einen “klitzekleinen” Unterschied, ob ich 50.000 “normale” Hosen produziere oder 500 Umstandshosen.
2. Ich wusste gar nicht, dass Ikea auch Umstandsmode anbietet.
Aber stimmt schon - da weiß ich aus eigener Erfahrung, dass Frau Zimmermann nur zu recht hat und Einkäufe bei besagten Anbieter sich zum großen Geduldsspiel auswirken können.
Mit einer Konfektionsgröße 44/46 in der zweiten Schwangerschaft, habe ich es tatsächlich geschafft in diesem Kaufhaus bei allen Größen ab M (!!!) zuzuschlagen. Und im Gegenzug Umstandskleidung in XXL rauszuziehen, die nicht mal bis zum Schenkel gepasst hat, oder bei der “obenrum” auch ohne “Lollo-Ferrari-Maße” beim ersten Einatmen alle Knöpfe abgesprungen wären.
Manchmal lohnt sich halt doch die Beratung.
Und der Bauch-Laden hat durchaus auch günstigere Anbieter oder Secondhand-Ware im Sortiment, so dass jede Schwangere entscheiden kann, wieviel Geld sie in ihre Umstandsgarderobe investiert.
In diesem Sinne: 1. nicht frustrieren lassen. 2. Nicht vergessen, dass sich bei Schwangerschaftskleidung Qualität auch aus dem einfachen Grund lohnt, weil man sie nämlich trägt “bis zum Abfallen”. Keine Frau, die ich kenne, hat für die Schwangerschaft auch nur annähernd so viel Kleidung wie sonst.
Stichworte: Schwangerschaftskleidung, Umstandskleidung einkaufen, Umstandsmode Kauf, Umstandsmode kaufen
